Schweizer Alpen-Chili

Chili sorgt für Pep auf dem Teller und ist dazu noch gesund. Die vielseitige Schote aus Mittelamerika ist längst nicht mehr nur im Ausland, sondern auch in der Schweiz zu finden. Bestswiss nimmt Sie mit in die feurige Welt des Schweizer Alpen-Chilis.

Achtung, scharf!

Bis ins 15. Jahrhundert war das Essen in Europa noch eine ziemlich fade Angelegenheit. Die einzige bisher bekannte scharfe Würze war der schwarze Pfeffer aus Indien, dessen Transport jedoch teuer und gefährlich war. Auf der Suche nach dem kürzesten Seeweg nach Indien entdeckte Christoph Kolumbus 1492 den bisher unbekannten Kontinent Amerika. Die spanischen Eroberer, die Kolumbus in Richtung Westen folgten, brachten im 16. Jh. fremdartige Lebensmittel nach Europa: Kartoffeln, Mais, Kakao – und Chili. Der Chili ist mit der Kartoffel und der Tomate verwandt und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Auch wenn im Sprachgebrauch meist von „Schoten“ die Rede ist, handelt es sich bei den Früchten von Paprika und Chili botanisch korrekt um Beeren. Ob Chili, Paprika oder Peperoncino: Die Namen bezeichnen allesamt die scharfe Beere aus Mittelamerika. Schätzungsweise 3000 bis 4000 Chilisorten gibt es auf der Welt, von den milden Jalapenos über Habaneros bis zur extrem scharfen Jolokia.

Bio Schweizer Alpen-Chili

Alpen-Chili aus dem Berner Oberland

Längst hat die exotische Gewürzschote ihren Weg in die Schweiz gemacht: An sonnigen Berghängen im Berner Oberland gedeiht auf 600 bis 1000 Metern über Meer der aromatische Alpen-Chili von Swiss Alpine Herbs. Der klingende Name Alpen-Chili bezeichnet die von Bergbäuerinnen und -bauern biologisch im Schweizer Alpenraum angebauten Cayennepfeffer-Schoten, die in den Chili-Gewürzmischungen von Swiss Alpine Herbs für Feuer sorgen. Die Chilischoten sind zwischen 8 und 15 Zentimeter lang und können einmal im Jahr zwischen Ende August und Oktober geerntet werden. Wie seine süd- und mittelamerikanischen Artgenossen schmeckt der Alpen-Chili feurig scharf, aber dennoch rund und aromatisch. Diese geschmackliche Kombination entsteht dank des langsamen Wachstums im alpinen Klima, wodurch die Schoten ihr volles Aroma entfalten.

Schweizer Chili trotzt Wind und Wetter

Der Alpen-Chili ist robust, frühreif und seit über 25 Jahren im Schweizer Alpenraum akklimatisiert. Dennoch kann das wechselhafte Schweizer Klima beim Chilianbau für Probleme sorgen: So kann es vorkommen, dass bei einem frühen Wintereinbruch der Alpen-Chili teilweise grün geerntet wird, da die Schoten-Lese unbedingt noch vor dem ersten Frost erfolgen muss. Die farbliche Abweichung hat aber keinen Einfluss auf Qualität, Schärfe oder Geschmack des Chilis. Unabhängig von den Schweizer Wetterkapriolen gewährt Swiss Alpine Herbs den Bergbäuerinnen und -bauern eine Abnahmegarantie und leistet so einen Beitrag zu deren Existenzsicherung.

Schweizer Alpen Chili – Hersteller Swiss Alpine Herbs

Alpen-Chili: Gesunde Schärfe auf dem Teller

Scharfe Gewürze wie Chili peppen nicht nur unsere Speisen auf, sie gelten auch als sehr gesund. Grund dafür ist der in der Chilischote enthaltene „Scharfmacher“ Capsaicin mit antioxidativer und entzündungshemmender Wirkung. Dieser wertvolle Wirkstoff der Chilischote wird unter anderem bei Verdauungsproblemen, Kreislaufbeschwerden, Hautkrankheiten, Muskelschmerzen sowie als Aphrodisiakum empfohlen. Ausserdem kann Capsaicin den Appetit regulieren und den Stoffwechsel ankurbeln, was eine schlanke Linie befördert. Ein Grund mehr, feinen Gerichten mit dem Swiss Alpine Herbs Bio-Alpen-Chili eine feurige Note zu geben!

Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte dieses exotische Chili-Rezept ausprobieren:

Chili-Pesto mit Zitronengras
Zutaten für ca. 150 g Pesto
300 g passierte Tomaten
3 EL Erdnussöl
1 ½ EL Rohrzucker
1 EL Apfelessig
1 EL gehackter Ingwer
2 Kaffir-Limettenblätter (Stiele entfernen)
1 Stange Zitronengras (in dünne Ringe geschnitten)
1 TL Chilipulver
1 TL Kristallsalz
Zubereitung
Vorbereitungszeit: ca. 5 Minuten
Kochzeit: ca. 15 Minuten
Die passierten Tomaten zusammen mit den Limettenblättern und dem Zitronengras in einen Mixer geben und fein pürieren. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Ingwer 2 Minuten darin anbraten. Mit der Tomatensauce ablöschen, Essig, Rohrzucker, Chili und Salz dazugeben und ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen. Und schon ist das pikante Chili-Pesto fertig.

 

Text: Nathalie Emmenegger, Bestswiss

Quellen:

 

 

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